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Adventskalenderblatt für den 10. Dezember

Tag der Menschenrechte und Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises

Unterkunft für Flüchtlinge

Eine Unterkunft für Flüchtlinge

 

Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte behandelt das politische Asylrecht. Gewährt wird dieses Recht allerdings nur eingeschränkt, lediglich als Recht des Menschen, es in anderen Ländern zu suchen. Kein Staat wird verpflichtet, politisch Verfolgten tatsächlich Asyl zu gewähren. Somit gewährt Artikel 14 das Asylrecht nur insoweit, als Staaten bereit sind, es zu gewähren.
Diese Einstellung änderte sich; nur drei Jahre später bei Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention wurde das Verbot beschlossen, Flüchtlinge in den Verfolgungsstaat zurück zu schicken. In Deutschland wurde das Asylrecht aus hisorischen, leidvollen Erinnerungen ein Grundrecht.

In diesem Jahr jetzt im Dezember sollen die globalen Pakte für Migration und Flüchtlinge in Marrakesch beschlossen werden.

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948  – 2018 vor 70 Jahren – durch die Generalversammlung der UN verabschiedet worden ist. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Artikelreihe zum Jubiläum zusammengestellt; hier ein Link dazu.


Es ist auch der Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo. In diesem Jahr wird die Europäische Union mit dem Preis ausgezeichnet.

Die Friedensnobelpreisträger seit 2000:

2000: Politiker Kim Dae Jung (Südkorea)
2001: Vereinte Nationen und ihr Generalsekretär Kofi Annan (Ghana)
2002: Ex-US-Präsident Jimmy Carter
2003: Menschenrechtsaktivistin Schirin Ebadi (Iran)
2004: Umweltaktivistin Wangari Maathai (Kenia)
2005: Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und ihr Direktor Mohammed el Baradei
2006: Wirtschaftsfachmann Muhammad Yunus (Bangladesch) und die Grameen Bank
2007: Ex-US-Vizepräsident Al Gore und der UN-Klimarat
2008: Finnlands Ex-Präsident Martti Ahtisaari
2009: US-Präsident Barack Obama
2010: Menschenrechtsaktivist Liu Xiaobo (China)
2011: Ellen Johnson Sirleaf (Liberia), Leymah Gbowle (Liberia), Tawakkul Karman (Jemen)
2012: Europäische Union
2013: Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW)
2014: Kailash Satyarthi (Hindu), Indien, und Malala Yousufzai (Muslimin), Pakistan
2015: Tunesische Dialog-Quartett mit der Gewerkschaft UGTT, dem Verband von Industrie, Handel und Handwerk (Utica), der Liga für Menschenrechte (LTDH) und dem Nationalen Anwaltsverein. Das Dialog-Quartett wurde 2013 gebildet, als der Prozess der Demokratisierung infolge sozialer Unruhen und Mordanschläge zu scheitern drohte.
2016:
Juan Manuel Santos, Präsident von Kolumbien
2017: Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen – ican
2018: Denis Mukwege (* 1955), Demokratische Republik Kongo, und Nadia Murad (*1993) Irak für ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten“
2019:Abiy Achmed, Regierungschef in ÄJthiopien

Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen verteilt alljährlich den Menschenrechtspreis an diesem Tag. Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis.


In Deutschland ist, wie durch Umfragen bekannt wurde, ist den wenigsten Bürgern der Tag der Menschenrechte ein Begriff. Sowohl in Österreich als auch der Schweiz finden am Menschenrechtstag jedes Jahr zahlreiche Aktionen statt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: GNU FDL)



 

 


 

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