Start  .  Kontakt  .  Impressum  .  Datenschutzerklärung
Platzhalter Bannerwerbung

 

Adventskalenderblatt für den 22. Dezember

Eine freudige Beobachtung zur Wintersonnenwende

Stonehenge

Stonehenge, Bauwerk aus der Bronzezeit nahe Salesbury, Archivfoto (Corel)

 

Die Urmenschen

Die Urmenschen hatten beobachtet, dass am 21. Dezember die Nacht am längsten dauert, am 22. wird sie schon wieder kürzer. Da warteten sie noch 2 Tage und feierten dann - Weihnachten!

Touristische Sehenswürdigkeit und neues Besucherzentrum seit Dezember 2013

Das Bauwerk aus der Bronzezeit ist zu einer touristischen Sehenswürdigkeit geworden.

Im Dezember 2013 wurde ein neues Besucherzentrums in einer Entfernung von 1,5 Meilen zu Stonehenge fertiggestellt. Das neue Besucherzentrum soll den Steinkreis selbst entlasten und die Touristen mit einer großen Ausstellung aufklären. Ein Jeep mit Anhängern bringt die Touristen vom Besucherzentrum zu den Steinen.

Grund für Beschädigungen des Monuments

Viele Beschädigungen an den Steinen sind auf den Bedarf der Bevölkerung an Steinen zurückzuühren. Auch der Wunsch nach Souvenirs war ein Grund. Bekannt wurde, dass ein Schmied aus dem nahegelegenen Ort Amesbury Touristen einen Hammer verlieh, damit die sich selbst Stein-Stückchen abschlagen konnten.

Immer wieder neue Forschungsergebnisse

In der Forschung wurden große Fortschritte gemacht. Mit der Radiokohlenstoffdatierung ab Mitte des 20. Jahrhunderts gelang eine sichere Datierungen der Anlage: in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends vor Christus muss sie entstanden sein. Große Teile des Monuments wurden restauriert, wobei umgestürzte oder in Schieflage geratene Steine aufgerichtet und im Boden einbetoniert wurden. Jüngste Untersuchungen ergaben, dass hier bereits seit dem Ende der Eiszeit eine Schmelzwasserrinne verlieft. Forscher nehmen nun an, dass die Erbauer von Stonehenge schon erkannten, dass die Rinne genau in Richtung der Wintersonnenwende verläuft.

Mit einer neuen Scan-Methode haben britische Wissenschaftler im Septembern festgestellt, dass die Anlage in der Grafschaft Wiltshire in Südengland nicht wie heute allein in der Landschaft stand. Um sie herum gab es Hunderte von Gräbern und Tempeln.
Die Archäologen entdeckten unter der Erde 17 bisher unbekannte Holz- oder Steinstrukturen und Dutzende von Grabhügeln. Einige Funde sollen bis zu 6000 Jahre alt sein. Sie werden die bisherige Einschätzung zu Stonehenge völlig verändern. So könnten in einem über 30 Meter langem Grab mit einem massiven Holzhaus komplexe Beerdigungsrituale stattgefunden haben. Auch habe man Hunderte von Grabhügeln aus der Bronze- und Eisenzeit gefunden und erforscht. Menschen sollen von weit her angezogen worden sein, um dort ihre eigenen Schreine und Tempel zu errichten.

Im November 2015 wird eine 12 bis 14 °C warme Quelle in 3 km Entfernung beim Amesbury gefunden. Die friert nicht zu und könnte deshalb günstig für Tiere gewesen sein und damit auch für Jäger interessant. Knochen mit darin steckenden Pfeilspitzen aus Stein wurden dort gefunden.

Stonehenge und Musik

Die Progressive-Metal-Band Stonehenge aus Ungarn ist nach dem Monument benannt.

Von 1972 bis 1984 wurde zwischen den Steinen von Stonehenge jährlich das beliebte Musikfestival Stonehenge Free Festival abgehalten.

Der deutsche Komponist Valentin Ruckebier nimmt in "Broken Circle" für Sextett mehrfach Bezug auf Stonehenge und die zahlreichen Theorien und Legenden, die sich um den Zweck des Steinkreises ranken.

 

 

 


 

Homepage erstellt mit Einfaches CMS

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

×ausblenden